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Neue Linsen auf’s Auge. Teil I: Hornhaut in 3D

Letztens bin ich also los, um mir neue Linsen anpassen zu lassen. In den letzten Monaten hab ich ziemlich oft Brille getragen. Bei den vielen tollen Fassungen, die es im Moment gibt, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mir eine mit breitem Rahmen zugelegt. An manchen Tagen jedoch, an denen einen eh schon alles stört, man sich trotz Styling und allem Pipapo (kennt ihr das, wenn man ein Wort schon tausend Mal gesagt, aber noch nie geschrieben hat und dann überhaupt nicht weiß, wie man das jetzt schreiben soll – das war grad so ein Wort…), wo war ich..ach ja, also wenn man sich trotzdem einfach nur komplett verwahrlost fühlt und nach dem Loch im Boden sucht, in dem man versinken kann, dann will man ja nicht noch irgendwas im Gesicht haben. Also außer ner Tüte über dem Kopf 😉 (Sagt mir bitte, dass ihr solche Tage auch habt…Sonst sollte ich mir Sorgen machen…). Naja bisher habe ich immer Tageslinsen gehabt – morgens frische rein, tagsüber meinen Feen-Pflichten nachgehen und abends raus und weg damit. Ziemlich praktisch. Nicht nur an besagten blöden Tagen, sondern auch beim Sport oder bei bestimmten Outfits oder Frisuren, wenn die Brille einfach nicht so recht dazu passt. Und gerade jetzt im Sommer, da ich viel unterwegs bin, viel draußen, ich morgens manchmal noch nicht weiß, was der Tag so bringt, trag ich richtig oft Linsen. Draußen natürlich immer in Kombination mit ner Sonnenbrille. Daher dachte ich mir, wäre es wohl günstiger, mir Linsen anpassen zu lassen, die ich über einen längeren Zeitraum tragen kann. Also ab zum Augenoptiker, Wunsch vorgetragen und schon konnte es losgehen.Am Anfang stand natürlich der obligatorische Sehtest. Da kriegt man so eine lustige dicke Brille auf, in die der Optiker dann Scheiben mit verschiedenen Stärken reinschieben kann. Und los ging’s: „Kannst du die erste Reihe noch lesen?“ – „Logo: B Z J K U 4“. „Wie sieht es mit der untersten aus?“ – „G 7 K oder vielleicht auch H 5 6 oder.. nein nein Moment: 8 und das letzte ist ein V…oder ein Y… vielleicht“ . Klick – neue Scheibe rein. „Wird es jetzt besser oder schlechter?“ – „Besser“. – „Dann bitte nochmal die unterste Reihe.“ –  „L I N S E N“. Oh, ok. So lief das dann ein paar Minütchen, bis die richtige Sehschärfe bestimmt war.

Danach ging’s ans Vermessen. Das heißt, mit einem speziellen Gerät schaut der Fachmann – oder die Fachfrau in diesem Fall – sich an, wie das Auge aussieht. Das Gerät ist an einen Computerbildschirm angeschlossen. Auf dem konnte ich anschließend mein Auge – bzw. die Hornhaut des Auges, an deren Form die Linse ja angepasst werden muss – in 3 D bewundern. Hab mich ja schon bissel über die vielen „Hügel“ und „Täler“ gewundert, die da zu sehen waren. So beulig sieht mein Auge aus?? Krass. Die Optikerin meinte aber, dass diese Erhebungen ganz normal und natürlich nur bei riesiger Vergrößerung erkennbar sind. Diese Info ist aber für den Optiker sehr wichtig, da die Linsen eben so ausgesucht werden, dass sie sich bestmöglich der Hornhaut-Form anpassen. Sitzt die Linse nämlich falsch, kann das dem Auge auf Dauer schaden. Fand ich ja schon interessant. Hab mir damals zwar schonmal Linsen anpassen lassen, aber das wusste ich noch nicht.

Dann ging es weiter… Wie? Das erfahrt ihr im nächsten Teil.

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