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Neue Linsen auf’s Auge. Teil III: Casting. Recall. Re-Recall?

Der Moment für meine neuen Linsen war also gekommen. Anhand der vorangegangenen Untersuchungen konnte die Optikerin bereits eine Vorauswahl treffen. Das heißt, einige Linsen haben es gar nicht erst zum Casting geschafft und standen quasi vor verschlossenen Augen. Einige andere dagegen erhielten die Chance, mich von ihrem Können zu überzeugen. Um einen guten Vergleich zu haben, bekam ich unterschiedliche Linsen fürs linke und fürs rechte Auge: Eine Zwei-Wochen-Linse und eine Monatslinse. Welche Linse auf welchem Auge saß, verriet mir die Optikerin nicht. Ich sollte völlig unvoreingenommen ans Probetragen herangehen.Der erste Eindruck war schonmal positiv, aber das ist ja bei weichen Linsen eigentlich immer so, dass man am Anfang das Gefühl hat „die passen“.
Wir – Optikerin, Linsen-Kandidatinnen und ich – verabredeten uns also für vier Tage später zur Nachkontrolle. Bis dahin sollte ich gucken, wie ich mit den Linsen gucken kann 😉
Gesagt, getan, nach vier Tagen ging es also wieder hin. Beide Linsen hatten in der Zwischenzeit sicher ihr Bestes gegeben. Dennoch musste ich feststellen, dass Linse rechts und Auge rechts einfach nicht so recht harmonieren wollten. Daher hieß es für Linse rechts: Sorry, der Traum von „SehFees next Linse“ ist an dieser Stelle für dich vorbei. Linse links schlug sich dagegen durchaus wacker, konnte aber an an diesem Tag nicht ihre volle Leistung abrufen, was sicher auch mit meiner eingeschränkten Fitness (müüüüde) zu tun hatte. Daher gaben wir ihr eine zweite Chance und luden sie zum Recall ein. Für Auge rechts kam jetzt eine neue Kandidatin ins Spiel: statt einer Silikon-Hydrogel-Linse – die für meine recht trockenen Augen eigentlich sehr gut geeignet ist – probierten wir es hier mit einer qualitativ hochwertigen Hydrogel-Linse. Die Optikerin erklärte mir, dass Silikon-Hydrogel-Linsen zwar grundsätzlich sehr sauerstoffdurchlässig sind (und daher für meine Augenbeschaffenheit sehr gut), dass aber das Augenlid beim Blinzeln die Linse aufgrund ihrer speziellen Oberflächenstruktur mitunter nicht so gut „greift“ und sie sich daher nicht ausreichend auf meinem Auge bewegen kann. Daher der Versuch mit der „normalen“ Hydrogellinse, die eine „greiffreundlichere“ Oberfläche hat. Aha. Wieder was gelernt.
Die Spannung steigt: Wird Linse rechts für das SehFee-Auge „greifbar“ und schafft so den Sprung in den Recall? Und kann Linse links ihr volles Potential ausschöpfen und so in den Re-Recall durchmarschieren? Wer fliegt raus aus dem Auge? Das erfahrt ihr im letzten Teil meiner kleinen Anpassungs-Geschichte. Stay tuned.

Kontaktlinse

Wirst du meine neue Linse sein?

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