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Kontaktlinse vs. Brille. Runde 1: Beachvolleyball

Beachvolleyball ist eine feine Sache: Sonne von oben, Sand unter den Füßen und jede Menge gut gelaunte, sportliche Menschen um einen herum. Großartig.

Für mich als Zuschauerin fiel an diesem Tag die Wahl auf eine Kombination aus Kontaktlinsen und Sonnenbrille. Da hat nix geblendet und ich konnte mich gemütlich zurücklehnen und den Jungs beim Blocken und Schmettern zusehen. Nicht, dass hier der Eindruck entsteht, ich gehe sportlichen Aktivitäten aus dem Weg – nee nee. Aber an diesem Tag war ich schließlich nicht zum Spaß da, sondern aus Recherchezwecken 😉

Die Spieler waren bunt gemixt – einer trug eine Sport-Sonnenbrille mit Korrektion, andere ganz normale Sonnenbrillen, einer hatte Kontaktlinsen ohne zusätzliche Sonnenbrille und einige hatten gar nix auf der Nase. Mich interessierte natürlich insbesondere das Match „Korrektions-Sportbrille gegen Kontaktlinse“.

Das Spiel war zunächst ziemlich ausgeglichen. Bis, ja bis der Kontaktlinsenträger irgendwann die Augen zusammenkniff und meinte, er könne nicht mehr weiterspielen. Ihm war Sand ins Auge geflogen. Und alle so „Na mach raus und weiter geht’s.“

Beachen mit Kontaktlinsen

Beim Beachen fliegen nicht nur schicke Menschen durch die Luft, sondern auch jede Menge Sand.

Über die Straße war sogar eine Kneipe, in der er sich die Hände hätte waschen können, wäre da nicht das kleine aber nicht unerhebliche Problem gewesen, dass er keine Kontaktlinsen-Lösung (Kochsalzlösung) dabei hatte, um die Linsen abzuspülen. Anfängerfehler sag ich nur. Manch einer argumentiert dann immer „Ich schlepp doch nicht so ’ne Riesenflasche mit mir rum“, was aber Quatsch ist, denn Pflegemittel gibt es auch in kleinen Flaschen für unterwegs. Naja, auf jeden Fall konnte er nicht weiterspielen. Alles sah also nach einem Sieg für die Sport-Sonnenbrille mit Stärke aus. Doch in der Schlussphase – als nämlich die Sonne schon langsam unterging – fing auch ihr Träger zu murren an. Er konnte nicht mehr so gut sehen, weil die Gläser für die jetzt düsteren Lichtverhältnisse zu dunkel waren. „Na setz doch eine andere Brille ohne getönte Gläser auf“. Hatte er natürlich nicht dabei. Auch das ein typischer Anfängerfehler. Und auch hier das Übliche „Ich schlepp doch nicht fünfzig Brillen mit mir rum“. Mal abgesehen davon, dass auch nicht jeder zwei Sportbrillen im Schrank hat.

FAZIT:

Die Kontaktlinse konnte vor allem dadurch punkten, dass der Spieler mit ihr einen „freien Blick“ auf Feld, Ball und Gegenspieler hatte. Sobald allerdings die Sonne rauskam, musste er eh eine zusätzliche Sonnenbrille nehmen oder eben die Augen zusammenkneifen und raten wo der Ball ist ;). Und an die Mini-Pflegelösung muss halt auch immer gedacht werden.

Die Sport-Sonnenbrille lag lange weit vorn, bis sie auf einmal weg war – die Sonne. Wer da keine zweite (Sonne oder Brille) in petto hat, sieht alt aus und nix mehr.

Gewinner wäre wahrscheinlich eine Sportbrille mit selbsttönenden Gläsern geworden. Aber die stand ja nicht auf dem Platz.

Von daher ein verdientes Unentschieden.

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