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Kontaktlinse vs. Brille. Runde 3: Shopping

Vor ein paar Tagen las ich in der Zeitung, dass uns ein milder Spätsommer bevorsteht. Der September soll nochmal richtig lauschig werden. Wobei mein Vertrauen in den Wetterbericht in diesem Sommer erheblich gelitten hat. Wie oft bin ich morgens in luftigem Gewand losgezogen, um dann festzustellen, dass sich der Wetterfrosch mit seinen prognostizierten 25 Grad mal eben um 10 Grad vertan hat.

Kontaktlinsen beim Shoppen

Shopping-Queens: SehFee und Linsen

Streng genommen ist schon seit Juni Spätsommer. Oder Frühherbst. Seit Kurzem stimmen dann auch die Geschäfte auf den Herbst ein: Kuschelige Pullover, schnieke Stiefel und mollig-warme Mäntel besiedeln zusehends die Regale und Kleiderstangen. Zeit also, Brille und Linse bei einem kleinen Einkaufsbummel (nur mal gucken…echt jetzt…) einem erneuten Praxistest zu unterziehen.

An meinem Shoppingtag scheint dann auch tatsächlich mal die Sonne (whooohooo). Also stürze ich mich mit meiner Lieblings-Sonnenbrille (mit Stärke) ins Getümmel. Draußen noch total angenehm erweist sie sich im Laden aber schnell als nervig. Blau, Gelb, Grün, Rot – irgendwie alles mit Braunstich. Also Etui aus der Tasche gekramt (natürlich ganz unten, wo sonst), dabei drei Bügel mit Anprobe-Teilen fallen lassen, normale Brille raus, Sonnenbrille rein, Etui einpacken, Sachen vom Boden auflesen und ab in die Umkleide.

Hose an – zu kurz. Also ich. Hose wieder aus. Als nächstes ein Teil mit Rollkragen. Ich komme beim Versuch, den Kopf durch die entsprechende Öffnung zu stecken nur bis Oberkante Brillenrahmen. Beide – Brille und Kleidungsstück – sind auch nicht besonders dehnbar. Also Brille ab, Pulli rüber übers Gesicht. Dann der Blick in den Spiegel. Von vorne seh ich noch ganz gut, aber im hinteren Spiegel, der ja schon ’nen bissel entfernt ist,  wird’s schon schwierig. Also Brille wieder auf. Das Auf- und Absetzspiel wiederholt sich noch einige Male, um anschließend frustriert festzustellen, dass die aktuellen Herbstfarben nicht unbedingt meinem Hauttyp schmeicheln und es tatsächlich Menschen geben muss, die viiiel dünner und gleichzeitig vieiiiel größer sind als ich. Naja wenigstens scheint die Sonne. Also Etui wieder raus (wie konnte das in der kurzen Zeit denn schon wieder nach ganz unten wandern), Sonnenbrille raus, Brille rein, Etui wieder einpacken. Puh…

Fazit:

Die Fakten sprechen für sich: Brille und Shopping – das passt so gut zusammen wie…Männer und Shopping vielleicht. Oder kleine Kinder und Shopping. Eigentlich müsste man die Brille während des Einkaufsbummels in so einem Brillen-Bespaßungs-Raum abgeben können (mit den vielen bunten Bällen), damit man in aller Ruhe losziehen kann. Das wär’s 🙂 Punkt also für die Kontaktlinse.

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