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Kontaktlinsen und Zukunftsvisionen. Und eine Prise Scrubs.

Im Netz macht gerade eine Meldung über die „Kontaktlinse der Zukunft“ die Runde. Die ist elektronisch und kann ein Bild direkt aufs Auge projizieren. Wenn man das Ganze weiterspinnt, könnte für die Kontaktlinsenträger unter uns überflüssiger Ballast wie Bildschirme (Tinnef…) bald der Vergangenheit angehören. Meine Fantasie hat natürlich sofort wieder im allerfeinsten J.D.-Style Purzelbäume geschlagen und hat ein paar Szenarien durchgespielt. Von Leuten die vor sich hin starren, plötzlich hysterisch loslachen, fluchen oder in Tränen ausbrechen. Für die Mitmenschen natürlich ohne ersichtlichen Grund, weil die Ursachen für die Gefühlsausbrüche buchstäblich im Auge des Betrachteten liegen (das waren zwei grandiose Wortspiele innerhalb eines Satzes – gemerkt?). Schon skurril. Oder Referate halten – ganz ohne Zettel, völlig frei von der Leber weg. Das macht Eindruck. Ich frage mich nur, was passiert, wenn die Linse mal verrutscht oder der Datenstrom nicht richtig fließt, weil man zum Beispiel was im Auge hat. Was dann?

Wenn meine Linsen sich manchmal zu trocken anfühlen oder meine Augen müde werden, blinzle ich ganz oft hintereinander oder kneife meine Augen mehrmals hintereinander fest zusammen. Das funktioniert prima. Wenn ich mir aber vorstelle, diese Übungen vor Publikum zu machen, weil mein „Linsen-Teleprompter“ hakt… Würde bestimmt das ein oder andere verwirrte Gesicht bei den Zuschauern geben. 🙂

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