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Freischwimmer meets Bauchklatscher: Kontaktlinsentipps für die Sommerferien

Da isser, der Sommer. Endlich. Für viele stehen die Ferien vor der Tür und damit ausgedehnte Tage im, am und unter Wasser. Entsprechend häufen sich die Fragen in den Foren, ob denn Kontaktlinsen wassertauglich sind oder nicht vielmehr mit großer Wahrscheinlichkeit als Treibgut in den blauen Fluten enden. Letzteres wäre vor allem für diejenigen Träger ärgerlich, die monatelang Supermarktregale mit Katzenfutter und Dosenfisch befüllt haben, um sich ihre heiß ersehnten Jahreslinsen kaufen zu können. Welch Ironie des Schicksals, wenn diese dann als Fischfutter endeten. Oder ausgleichende Gerechtigkeit? Wie auch immer – das Verlieren der Linsen gilt es in jedem Fall zu vermeiden. Aber wie?

1. Bei Köpper, Kerze, und Arschbombe Augen zu lassen

Hab ich noch eine Sprungvariante vergessen? Gibt bestimmt noch mehr. Wichtig ist, dass, sobald es unter Wasser geht, die Augen zu sind. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Linsen aus den Augen gespült werden. Mit dem Kopf vorneweg ist das Risiko natürlich nochmal ungleich größer. Andererseits kenne ich niemanden, der beim Köpper die Augen offen lässt…Autsch…

2. Harte Linsen zu Hause lassen

Harte Linsen schwimmen recht locker auf dem Tränenfilm des Auges rum. Eine unerwartete Welle von vorn kann da ausreichen und die kleinen Schwimmer tauschen das vergleichsweise kleine Becken des Augapfels gegen die unendlichen Weiten des Ozeans. Oder gegen die lömerige Brühe des Baggersees um die Ecke – je nachdem. Die Nadel im Heuhaufen ist Pille-Palle gegen die Linse im Mittelmeer, glaubt es mir. Hartlinsenträger sollten für ihre Wasseraktivitäten daher lieber auf weiche Tageslinsen umsteigen. Wenn die verloren gehen, ist es nicht so ärgerlich, da billiger und eh nach einem Tag ein Fall für die Tonne. Oder aber….

3. Schwimmbrille tragen und sich keinen Kopf machen

Die stressfreieste Variante ist sicher die Schwimmbrille. Einmal das Gummiband lässig um den Kopf geschwungen, braucht sich der wasseraffine Linsenträger selbigen nicht mehr zu zerbrechen. Augen auf, Augen zu, harte oder weiche Linsen – who cares? Zugegeben, optisch ist da noch Spielraum nach oben. Aber was das Tragegefühl angeht, bin ich von meiner Schnorchelausrüstung weitaus Schlimmeres gewohnt.

Schwimmbrille zu Kontaktlinsen

Ich persönliche bevorzuge trotzdem die nackige Variante im Gesicht. Meine wertvollen weichen Monatslinsen lasse ich aber lieber zu Hause, wenn es an den Strand geht und trage stattdessen Tageslinsen. Nach einigen schmerzhaften Erfahrungen (Stichwort „Bauchklatscher“) bin ich vom Springen zwar geheilt und bevorzuge das gediegene Schwimmen zur Boje und zurück. Und selbst als es mich einmal beim Surfen kurzzeitig in die „Waschmaschine“ verschlagen hat, haben sich meine Linsen bisher stets auf den Augen gehalten. Aber wie gesagt – eine Garantie gibt es nicht. Eine Ersatzbrille für die Heimfahrt macht sich daher auch ganz gut im Strandgepäck.

Ja und der passende Song zum Text darf natürlich nicht fehlen. Et la voilá:

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