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Rettet die Rehe! Sehtest machen. Brille und Kontaktlinsen tragen.

Ich fahre gern Auto. Ob im Sommer oder Winter, ich liebe es, ein schönes Ziel vor Augen mit meiner rollenden Kiste durch die Prärie zu düsen. Ey is doch voll umweltschädlich, wird der ein oder andere jetzt denken. Stimmt. Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich, obwohl ich es so mag, eher selten mit dem Auto unterwegs bin. Außerdem betreibe ich so genanntes „car sharing“, das heißt, ich halte mir das Gefährt nicht nur für mich allein, sondern teile es mit anderen Leuten.
Und was hat das alles mit Kontaktlinsen zu tun? Jaja, nu mal langsam, ich schlage den Bogen ja gleich. Ich steh halt auf etwas längere Einleitungen, ok? Aber Achtung, jetzt kommt’s. Letzte Woche war ja meteorologischer Herbstanfang. Dem aufmerksamen Beobachter dürfte zudem nicht entgangen sein, dass es abends schon wieder ganz schön früh dunkel wird. Plus – für mich das ultimative Zeichen, dass der Sommer sich dem Ende zuneigt: heut morgen war mir so kalt, dass ich zum ersten Mal wieder geschlossene Schuhe anziehen musste. Furchtbar!
Aber was hat das alles mit Kontaktlinsen zu tun? Jaja, ey jetzt macht mal nicht so einen Alarm hier. Ich komm ja schon zum Punkt.
Der da wäre, dass im Herbst nicht nur der Spaßfaktor für die Füße abnimmt, sondern auch der beim Autofahren. Auch wenn ich eine ganz fantastische Autofahrerin bin – immer im Fluss, Anfahrt und Halten auf den Punkt und vom Einparken will ich gar nicht erst anfangen – finde ich es im Herbst doch bisweilen schwierig, mich und mein Mobil durch die Gegend zu navigieren. Das liegt daran, dass ich bei Dämmerung, die ja – wie gesagt – mittlerweile ziemlich früh am Tage zuschlägt, einfach nix sehe. Also ich sehe natürlich schon noch ein bissel was, aber eben nicht so gut. Und das, obwohl ich beim Fahren natürlich immer meine Brille oder meine KONTAKTLINSEN (da isser, der Bogen) vor bzw. auf den Augen habe. Ich fürchte, mein “Dämmerungssehen“ ist einfach nicht gut. Hinzu kommt, dass ich mich ganz schnell geblendet fühle, zum Beispiel von den Scheinwerfern entgegenkommender Autos. Da muss ich mich dann schon ganz schön konzentrieren, um in der Spur zu bleiben. Und wenn ich mich konzentrieren muss, neige ich dazu, meine Augen wahlweise etwas weiter als normal aufzureißen oder faltenfördernd zusammenzukneifen. Blinzeln ist dann auch eher Nebensache. Kombiniert mit der von vorne pustenden Heizungsluft, ist von dem Hydro in meinen Hydrogellinsen schnell nix mehr zu spüren. Nun könnte ich alle paar Meter anhalten um nachzubenetzen, aber will ich das? Nö. Daher greife ich beim Autofahren eher zur Brille und hebe mir meine Linsen für all das Schöne, Aufregende und Actiongeladene auf, was mich bestenfalls am Ziel erwartet.
Nun kann ich mit Brille oder Kontaktlinsen ja sehen wie ein Luchs. Ich sag nur: Miss 125-Prozent-Sehleistung. Who? Yeah, me. 🙂 Und trotzdem fällt mir das Fahren bei widriger Witterung und Dunkelheit schwer. Jemand, der bei diesem Wetter auch noch mit zu schwachen Augen unterwegs ist, rollt also quasi als tickende Zeitbombe durch die Gegend. Nicht nur, dass man bestimmte Dinge gar nicht oder zu spät erkennt – auch das Reaktionsvermögen ist deutlich eingeschränkt. Heißt, das Reh ist schon im Rehhimmel, bevor man überhaupt merkt, dass es auf der Straße steht. Wer keine Lust hat, das putzige Waldtier nach oben zu begleiten, sollte seine Augen regelmäßig testen lassen. Das geht relativ fix, tut nicht weh und man kann sich guten Gewissens hinters Lenkrad klemmen.
Passend zum Thema läuft im September und Oktober die Verkehrssicherheitskampagne vom Kuratorium Gutes Sehen. Viele Augenoptiker in ganz Deutschland bieten in dieser Zeit kostenfreie Sehtests an. Wenn ihr eure Augen also herbsttauglich machen wollt, schaut einfach mal auf der Kampagnenseite vorbei und sucht euch den Optiker in eurer Nähe. Dann zwängt eure Füße ins passende Schuhwerk und ab die Post. Ich hoffe derweil weiter, dass meine Flip Flops im September nochmal ihr Revival erleben. Und bei wem steht eigentlich mein Auto zur Zeit? Bitte melden!

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