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Von Brillen und Kontaktlinsen mit Promi-Faktor

Wolltet ihr nicht auch schonmal Augen wie Lada Gag haben? Oder Haare wie Rihanna? Oder die Brille von Justin Bieber? Nein? Nun, ich auch nicht. Aber ich glaub, ich bin auch raus aus dem Alter. Im Gegensatz zu vielen Fragenden in den Ratgeber-Communities. Lasst euch sagen liebe Leute, liebe Kinder: Es wird besser werden. Man kommt irgendwann an den Punkt, an dem man sich mit sich anfreundet. Mit den zu kleinen Augen, den zu feinen Haaren und einer Brille, die kein Promi jemals auf der Nase getragen hat.  Aber natürlich gab es auch bei mir andere Zeiten.

Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran, wie ich mit der Bravo unterm Arm und dem Kopf voller Träume zum Friseur marschiert bin, um hinterher festzustellen, dass man auch mit Stylo-Bobfrisur á  la Victoria Beckham nicht aussieht wie ein Spice Girl. Das waren tragische Momente damals. Überhaupt, was Promis mit einem machen. Da kleistert man sein Zimmer mit ein und demselben Poster in 27 Farbnuancen zu, harrt Stunden in der Kälte vor der Konzerthalle aus, in der Hoffnung, einen Blick auf den Angebeteten zu erhaschen, und dann eben die verzweifelten Versuche, mit Hilfe von Haarfarbe, Make-up und der Discount-Variante des Designerfummels etwas von der Magie und Perfektheit des oder der Auserwählten aufs eigene Haupt zu zaubern.

Jetzt, da ich die Poster- und Kreischphase lange hinter mir habe,  fasse ich mir schon manchmal an den Kopf, wenn ich alte Fotos von meinen damaligen Styling-Versuchen sehe. Alter Schwede…Das heißt aber nicht, dass ich völlig unbeeinflusst bin von den Ladies auf der Bühne oder im Fernsehen. Inspiration ist durchaus erlaubt. Man filtert eben mehr und guckt, was zum eigenen Stil passt.  Das gilt auch für Brillen. Wenn ich ein cooles Modell bei einem Promi entdecke, kann es schonmal passieren, dass ich Nachforschungen anstelle, was Madame da auf dem operierten Näschen trägt. Und für diejenigen, die sich noch in der Phase befinden, in der sie sich auch das 28. Poster an ihre Wand klatschen, sind Brille tragende Promis nicht nur Vorbilder, sondern auch echte Lebenshelfer. Dann ist es auf einmal gar nicht mehr so schlimm, wenn es beim Augenoptiker heißt: “Kurzsichtig. Du brauchst ‘ne Brille“. Justin trägt ja auch eine. Oder Lena. Oder wie sie alle heißen. Thomas D hat dafür jetzt sogar die Auszeichnung „Brillenträger des Jahres 2012“ bekommen.  Weil er eben einer ist, den man sich oben ohne gar nicht vorstellen kann. Und er ist das beste Beispiel dafür, dass man mit Rahmen im Gesicht auch einfach mal unfassbar gut aussehen kann.

Kontaktlinsen tragende Promis sind natürlich bei Weitem schwerer zu erkennen. Es sei denn, man heißt Robert Pattinson und spukt als heißkalter Vampir mit den zum Rest seiner blutarmen Erscheinung passenden Farblinsen über die Kinoleinwände. Woraufhin es in den Foren natürlich nur noch eine Frage gab: Was sind das für Linsen, die Rob da trägt und wo bekomme ich die her?

Warum also nicht mal mit der Bravo unterm Arm zum Optiker gehen? Träumen wird doch wohl erlaubt sein… 😉

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