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Durch den Winter mit Kontaktlinsen. Folge 3: Skilaufen

Für diejenigen unter euch, die sich gern wahlweise halsbrecherische Pisten runterstürzen oder gemächlich die Loipen langschlurfen, beginnt ja jetzt die schönste Zeit des Jahres.  Und damit auch die Zeit, in der sich Kontaktlinsen mal wieder als ganz besonders nützlich erweisen. Denn so richtig Spaß macht Skilaufen ja nur, wenn man auch sieht, welche Abgründe sich vor einem auftun und welche Spaßgenossen sich da verdächtig schnell und verdächtig unkontrolliert seitlich der eigenen Bahn nähern. Oder dem angepeilten Sitzplatz in der Hütte um die Mittagszeit…

Foto: Breitfeld & Schlieckert GmbH

SehFee in Aktion 😉

Mit Kontaktlinsen seid ihr da superflexibel. Eben noch bei Schneesturm auf dem Gipfel, jetzt schon bei Knödeln und Tee in der mollig-warmen Baude und später noch ‘ne kleine Abfahrt zum Verdauen oder gar bei Scheinwerferlicht – und das völlig beschlagfrei und ohne großes Hin- und Herwechseln zwischen verschiedenen Brillen. Das Einzige, was ihr zusätzlich zu euren Linsen braucht, ist eine sporttaugliche Sonnenbrille. Wenn ihr euch in Gefilden bewegt, wo weit und breit kein Baum euren Weg kreuzt, sollte die einen möglichst großen Blendschutzfaktor haben, also eine 3 oder 4. Seid ihr auf eher durchwachsenem Terrain unterwegs – sprich freie Strecke hier, Wäldchen dort – machen sich hellere, gelb- oder orange getönte Brillengläser ganz gut. Mit denen habt ihr nicht das Gefühl, gegen eine „dunkle Wand“ zu fahren, wenn’s waldig wird. Außerdem wirken diese Gläser kontraststeigernd, heißt: Ihr seht unliebsame Buckel rechtzeitig und könnt noch fix ausweichen. Das kommt besonders Flachlandtirolern wie mir zu Gute, die sich ohnehin zu 80 Prozent auf dem Hintern den Berg runter bewegen. In den raren Momenten, in denen es gerade mal gut läuft, wäre es doch echt ärgerlich, wenn einem so eine kleine fiese Mulde das Erfolgserlebnis zunichtemacht. Welche Blendschutzfaktor die Brille eurer Wahl hat, steht auf der Innenseite des Bügels. Dieser sollte – genau wie die Gläser – aus einem bruchsicheren Material sein für den Fall, dass die Mulde doch schneller ist als das Auge.

Übrigens braucht ihr die Sonnenbrille auch, wenn eure Kontaktlinsen einen integrierten UV-Schutz haben. Denn die Linse bedeckt ja nicht das ganze Auge. Die fiesen UV-Strahlen können also rund um sie herum trotzdem aufs Auge gelangen und euch bei längerem Aufenthalt im Freien schlimmstenfalls „schneeblind“ machen. Das brennende und stechende Gefühl in den Augen ist dann nicht nur unangenehm, sondern sorgt auch dafür, dass selbst die Flachlandtirolerin eine bessere Figur auf der Piste macht als der orientierungslose „verblitzte“ Profi. Und die Blöße will sich doch nu wirklich keiner geben, oder?

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