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Gute Vorsätze für Kontaktlinsenträger

Hurra Hurra, 2013 ist da! Das Jahr der Schlange übrigens. Nicht das der Brillenschlange versteht sich. Denn auch in den nächsten zwölf Monaten dreht sich hier (fast) alles um Kontaktlinsen. Wobei die Brille natürlich immer auch eine Rolle spielt. Denn ohne die geht es nicht und das ist auch gut so. Lasst euch das von mir als bekennender begeisterter Brillenschlange sagen. Auch wenn ich gerade erfahren habe, dass mein chinesisches Tierzeichen ein anderes ist. Ich bin: Hund. Jawohl. Gut, dass wir das geklärt haben, bevor wir zum eigentlichen Thema des heutigen Tages kommen. Und dieses lautet (*Trommelwirbel*): Gute Vorsätze fürs neue Jahr. Habt ihr welche? Wenn nicht, hätte ich da ein paar Vorschläge in petto.

1. Augen- und Linsencheck machen lassen. Was wech ist, ist wech.

Wenn ihr auch dazu neigt, Termine immer ewig vor euch her zu schieben, dann nehmt jetzt, ja jetzt, JETZT einfach den Hörer zur Hand, ruft euren Anpasser an und vereinbart einen Termin zur Nachkontrolle. Je nachdem, wann ihr das letzte Mal da ward, kann der nächste Woche sein oder in drei Monaten. Wenn ihr ihn erstmal im Kalender stehen habt, geht ihr sicher auch hin. Und es ist wichtig, dass euer Anpasser wenigstens einmal im Jahr guckt, ob Augen und Linsen sich nach wie vor gut vertragen.

2. “Öffnungszeit” auf die Flasche mit der Kochsalzlösung schreiben

Ein alter Anfängerfehler, der mir selbst nach zig Jahren des Kontaktlinsentragens noch passiert: Ich kaufe mir eine neue Flasche Kochsalzlösung, mache sie auf, benutze die Lösung hin und wieder zum Abspülen meiner Kontaktlinsen und nach ein paar Wochen fällt mir auf, dass ich gar nicht mehr weiß, wann ich die Flasche geöffnet habe. Was ziemlich blöd ist, denn drei Monate nach Anbruch muss die Lösung weg. Für Menschen wie mich, die ein katastrophales Zeitgefühl haben und demnach so gar nicht einschätzen können, ob es nun drei Wochen oder vier Monate her ist, dass ich die gekauft habe, kann das auf Dauer eine kostspielige Angelegenheit werden. Denn natürlich schmeiße ich die angebrochene Flasche dann vorsichtshalber weg. Will ja keine Augenentzündung riskieren, weil die Lösung eventuell schon abgelaufen ist. Und da wir ja alle im neuen Jahr gaaanz viel Geld sparen wollen (das war übrigens einer der Vorsätze der vergangenen Jahre, die mich zu der Erkenntnis geführt haben, dass ich kein Mensch für gute Vorsätze bin. Aber ich mache das hier ja auch nicht für mich ;) ), lohnt sich ein Griff zum Rotstift, mit dem ihr das Öffnungsdatum einfach auf die Flasche schreibt.

3. Rotstift kaufen.

4. Monatslinsen nach einem (!) Monat entsorgen. Nicht nach zwei. Oder drei.

Ich weiß, ich weiß, ihr macht das schon seit Jahren so und es ist noch nie was passiert. Und alle eure Freunde machen das auch so und auch denen ist noch nie was passiert. Und und und. Ist ja auch schön, dass es so ist. Ist aber gleichzeitig auch nur ein Fall von “Glück gehabt”. Und wie das eben im Leben so ist: Man kann hundert mal Glück haben und einmal so richtig Pech. Und dann isses Mist. Daher gilt: Monatslinsen gehören nach einem Monat in den Müll und nicht mehr in die Augen. Und zwar genau einen Monat nachdem ihr sie aus der Packung genommen habt. Egal, wie oft ihr sie in den 30 Tagen getragen habt. Denn auch unabhängig vom Tragen bilden sich auf der Linse Ablagerungen, die den Tragekomfort und die Sauerstoffdurchlässigkeit beeinträchtigen können. Die schlechte Angewohnheit, die Linsen erst dann zu wechseln, “wenn es piekt und brennt”, solltet ihr zusammen mit dem Jahr 2012 zu den Akten legen. Denn wenn sich Linsen bemerkbar machen, kann es gut sein, dass das Auge schon gereizt oder entzündet ist. Und das wäre doch echt ein unerfreulicher Start ins neue Jahr.

In diesem Sinne: HAPPY 2013!

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