Google-Kontaktlinsen: Netzwelt auf der Hornhaut

Ich bin ja immer wieder erstaunt, was technisch so alles möglich ist. Manche Dinge wollen mir einfach nicht in den Kopf. Sobald ich zum Beispiel anfange, darüber nachzudenken, wie ein kleines Metalldingens dafür sorgt, dass ich hier fröhlich am Rechner meinen Senf zum Weltgeschehen dazugeben kann, krieg ich Kopfflimmern. Überhaupt diese Sache mit den Nullen und den Einsen – gruselig.

Nun also die „Google-Kontaktlinse“.

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Kontaktlinse: Hoch soll sie leben.

Olé Olé es gibt Grund zu feiern. Denn unser aller Lieblingssehhelferin wird dieses Jahr stolze 125 Jahre alt. Eine ganz schön alte Dame, denkt sich der Leser da spontan. Doch ihre Kumpeline, die Brille, hat nochmal schlappe 600 Jahre mehr auf dem Buckel. So gesehen, ist die Kontaktlinse noch ein echter Jungspund, hin und wieder grün (oder blau oder braun) vor den Ohren, manchmal anschmiegsam, manchmal kratzbürstig, für jeden Spaß zu haben, aber auch diejenige, die einen hin und wieder selbst zu jugendlichem Leichtsinn anstiftet.

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SehFee Foren-Check: Für Nachtschwärmer – was tun, wenn die Linse das Licht falsch bricht?

Ein Freund meinte letztens zu mir, ich sei eine „creature of the night“, ein Nachtwesen. Tagsüber höre er von mir nie was. Zu später Stunde aber, wenn seine Restenergie gerade noch ausreicht um alle Viere auf dem heimischen Sofa von sich zu strecken, würde ich plötzlich auftauchen, Akku auf Anschlag geladen, den Kopf voller Optionen, wie man den Tag, der ja eigentlich keiner mehr ist, verbringen könnte.

Nun, was soll ich sagen. Ich mag Nächte. Ich mag die Lichter der Stadt, die Menschen, die nach einem Tag im Büro in ihre Freiheit und Freizeit aufbrechen, die beschlagenen Scheiben der Bars und Restaurants. Nachts bekommt man einen anderen Blick auf die Dinge. Zwangsläufig. Details verschwinden, Silhouetten, Schatten und Lichterspiele erschaffen ganze Häuser, Straßenzüge, Welten. Schon lustig, was die Augen nachts manchmal Faszinierendes glauben zu sehen, was sich dann bei Tageslicht als totale Enttäuschung entpuppt. Bei Tag sind alle Städte grau. Naja und richtig nervig kann es sein, wenn man nachts drauf angewiesen ist, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, die Augen aber partout nicht auf Nachtschicht umschalten wollen. Beim Autofahren zum Beispiel. In diesem Zusammenhang bin ich im Forum auf eine interessante Frage gestoßen.

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Sweet dreams. Mit Schlafbrille. Und Nachtlinsen.

Passend zum herbstlich-grauen Mistwetter bin ich heute auf einen sehr interessanten Artikel über eine Schlafbrille gestoßen. Ja , eine Schlafbrille. Sagt bloß, ihr habt keine… 😉
Normale Schlafbrillen sind ja schon ziemlich toll. Besonders, wenn sie so kleine Kühlkissen integriert haben. Ein wahres Fest für müde Augen und daher bereits in dieser „Basic-Variante“ einen eigenen Beitrag wert, finde ich. Über die Wahrnehmungsschwelle der Handelsblatt-Online-Redakteure hat es die undurchsichtige Brille aber erst mit „Bling Bling“ in Form integrierter LED-Leuchten geschafft. Die sollen es ermöglichen, dass man seine Träume bewusst steuern kann. Also man träumt und weiß, dass man träumt. Geübte „Klarträumer“ können sogar den Fortgang ihres Traums beeinflussen. Schonmal die Schlange zurück gejagt? Oder George Clooney abblitzen lassen? Seeehr reizvolle Vorstellung.

Momentan scheinen Wissenschaftler und Technik-Tüftler einen regelrechten Wettlauf zu veranstalten, wenn es ums „Pimpen“ von Sehhilfen geht. Erst die Kontaktlinse mit eingebautem Display und jetzt die High-Tech-Schlafbrille. Was kommt wohl als Nächstes? Durchaus praktisch fände ich persönlich Weichlinsen mit integrierter Alarmanlage, die anspringt, wenn man mal wieder mit Linsen vor dem Fernseher  eingeschlafen ist. Ist mir vor ein paar Tagen erst wieder passiert.

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